Fahrtenberichte

Natur, Entspannung, Gruppentouren

2.Eierfahrt Rietschen -Spremberg

Nach 15 Jahren Pause - Eierfahrt Rietschen-Spremberg absolviert

 

Am Samstag, den 25.02.2017, führten wir unsere traditionelle Eierfahrt durch.

Aufgrund der letzten Regenfälle und der Schneeschmelze verzeichneten die Flüsse in der Region sehr gute Wasserstände. Geplant war eigentlich die Eierfahrt von Boxberg, aber kurzfristig entschieden sich alle Teilnehmer dieses Jahr mal wieder den „langen Kanten“ von Rietschen zu bezwingen.

 

Zunächst paddelten wir den Weißen Schöps. Dieser wurde ein zweites Mal wegen dem Braunkohlentagebau verlegt und teilweise wieder in sein altes Flussbett geführt. Von Hammerstadt aus ging es auf einem völlig neu gebauten, naturnahen Flussbett nach Reichwalde und von hier entlang des Schwarzen Schöps über Kringelsdorf nach Boxberg. Diese Strecke war für fast alle von uns Neuland. Dann führte der Weg über den bekannten Flusslauf von Boxberg über Sprey zu unserer altbewährten Kanugaststätte nach Neustadt. Auch die Tierwelt hat nach den Veränderungen im Fluss wieder Besitz von der Natur ergriffen, was wir auch zu spüren bekamen. So mussten wir uns unter Bäumen durchkämpfen, welche die Bieber umwarfen.

 

In Neustadt wurde uns ein deftiges Mittagessen serviert und anschließend bekamen wir die begehrte Mandel Eier.

Wohlgestärkt ging es auf den letzten 12 Kilometern nach Spremberg in das heimatliche Bootshaus. Dort wurden wir von unserem Wirt empfangen, und konnten nach 52 gepaddelten Kilometern und 8 Umtragestellen den Tag in geselliger Runde ausklingen lassen.

 

Da in diesem Jahr die Eierfahrt von Boxberg noch nicht absolviert wurde,  konnten wir gleich zwei Eierfahrtstrecken an einem Tag bewältigen. Ein Novum, das in der Geschichte unseres Vereins so noch nie vorkam.

 

Teilnehmer:

Tobias Rau

Heike Handrick

Carsten Handrick

Ronald Kowalla

Erhard Zinder

Peter Hering

Margitta Hering

Veröffentlicht: 16.03.17 20:25
Letzte aktualisierung: 16.03.17 20:25

Traditionelle Eierfahrt

Alte und neue Traditionen

Eine alte Tradition ist es, das die Kanuten am 1.Januar mit einer Eierfahrt
in das neue Jahr starten.                                             
Zur neuen Tradition wird es seit mehreren Jahren, dass wir uns mit den
Spremberger Wanderfreunden um 10.00 Uhr am Mühlenwehr treffen.
Nach einer herzlichen Begrüßung vom Wasser und vom Mühlenwehr, werden
die guten Wünsche für das neue Jahr überbracht.
Danach beginnt für die Wanderer die Tour an der Spree entlang, die Kanuten
besteigen ihre Boote und paddeln bis zum Wehr am Vorstau.
Dort werden sie von ihren Sportfreunden Jürgen Kantor mit Frau und Ingo
Miersch begrüßt.
Von ihnen bekommen die Paddler eine Mandel Eier (15), warme Getränke, Kuchen und belegte Brote.
So gestärkt geht es dann wieder zurück ins heimatliche Bootshaus.
   

Veröffentlicht: 12.02.17 19:47
Letzte aktualisierung: 12.02.17 19:47

Auf Erkundungstour durch den Spreewald

                          Auf Erkundungstour durch den Spreewald

 

Auch in diesem Jahr hatten wir uns mit der Jugendgruppe vorgenommen das

Wasserwanderabzeichen, diesmal in Silber, zu erlangen.

Für die anstehenden 39 km haben wir uns 2 Tage Zeit eingeplant.

Am Samstag haben wir die Fließe im Gebiet Lübbenau, Lehde und Leipe

erkundet.

Das Wetter meinte es gut mit uns, bei strahlenden Sonnenschein und

Temperaturen um 25 Grad konnten wir die Natur genießen und kamen gut voran.

Zum Übernachten stellten wir unsere Zelte auf dem „Natur Campingplatz“ in Lübbenau auf.

Dieser Zeltplatz ist sehr sauber, ordentlich und weiterzuempfehlen.

Am Sonntag haben wir die Fließe in der Gegend um Burg befahren.

Dort war das Touristen- und Kahnaufkommen deutlich höher als in der Lübbenauer

Gegend. Aber das war für geübte Kanuten kein Problem und so schlängelten wir uns

zwischen diesen durch.

Im Irrgarten am, Großen Fließ, machten wir einen Zwischenstopp. Auf der Suche (bei der wir viel Spaß hatten) nach der Mitte des Gartens haben wir uns zahllose Male verlaufen. Aber letztendlich haben wir das Ziel erreicht.

Bei dem schönen Wetter ließen es sich einigen nicht nehmen sich mit kühlendem Wasser zu erfrischen.

Dieses Wochenende wird allen in guter Erinnerung bleiben.

Veröffentlicht: 30.11.16 14:55
Letzte aktualisierung: 30.11.16 14:56

Wanderfahrt der Görlitzer Sportfreunde

 „Wanderfahrt der Görlitzer Sportfreunde“

 (Wanderfahrt mit der Jugendgruppe)

 

Am Freitag sind wir am späten Nachmittag in Görlitz angekommen. Nach dem wir unsere Zelte aufgebaut hatten (einige mit mehr, einige mit weniger Schwierigkeiten) erkundeten wir das umliegende Gelände.

Am Samstag den 30.04.16 sind wir dann in Hradeck an der Neiße los gefahren. Nach dem ersten Kilometer erreichten wir das Dreiländereck Deutschland-Tschechien-Polen und mussten zugleich mit den Booten um tragen. Es folgten mehrere Stromschnellen und Wehre von denen nicht alle befahrbar waren. An einer weiteren großen Stromschnelle mussten manche Zweierboote mit nur einem Mann herunter fahren. Nach einer Pause  ging es gut gestärkt weiter. Rechts und links wurde das Felswände immer höher. Auch der Fluss wurde jetzt rasanter und wilder. Überall ragten Steine oder Felsen aus dem Wasser von denen nicht alle einsehbar waren. Immer öfter musste man einem Felsen oder einer Sandbank ausweichen.  Am Kloster Marintal angekommen, hatten wir unser Tagesziel erreicht. Der Hausmeister des Klosters zeigte uns noch die Wasserkraftanlage dieses. Am Abend tauschten die Teilnehmer, an einem Lagerfeuer, ihre Erfahrungen und Eindrücke aus.

Am zweiten Tag sind wir dann vom Kloster Marintal in Richtung Görlitz gepaddelt. Die umliegende Landschaft wurde wieder langsam flacher doch, die Stromschnellen wurden keines Wegs leichter. Immer wieder gab es Sohlschwellen und Stromschnellen zu umschiffen. Der Fluss wurde nun immer kurviger und flacher. Diesmal machten wir auf der polnischen Seite Rast und auch der Turm der Görlitzer Brauerei kam langsam in Sichtweite. Nach weiteren Stromschnellen gab es nur noch das ehemalige Görlitzer Volksbad zu durchfahren.

Nach dem wir unsere Ausrüstung verladen hatten, verabschiedeten wir uns von den Görlitzer Sportfreunden und verabredeten uns schon für nächstes Jahr.

Veröffentlicht: 09.11.16 21:40
Letzte aktualisierung: 09.11.16 21:45

Rüdiger fast sein erstes Halbjahr zusammen

Liebe Spremberger Kanuten,

…mal wieder ein kleines Vorwort.

Auch im I. Halbjahr 2016 ist wieder so einiges geschehen auch wenn ihr bis heute davon nichts gehört  habt. Das Jahr 2016 fing so an wie das Jahr 2015 endete mit einer Reihe nicht vorhersehbarer Ereignisse.

Über meinen im Winter gebauten Surfski hatte ich ja schon berichtet. Punkt genau zu Beginn der Saison hatte ich mir den großen Zeh gebrochen, so dass ich den halben Winter in Sandalen verbracht habe mit den entsprechenden Handicaps. Im Juli dann ein ungewollten Aufenthalt im Krankenhaus der mich bis heute beeinflusst. Aber nichtsdestotrotz das Leben geht weiter und die Marathon-Veranstaltungen auch.

März 2016
Berg & Tal-Ralley in Dessau am 12.03.2016  32,0 km

Gerade war mein gebrochener großer Zeh wieder einigermaßen verheilt ging es auch schon

nach Dessau zur Berg & Tal-Ralley wie jedes Jahr im März. Schon im letzten Jahr mußte ich auf einen Start in Dessau aufgrund einer Virusgrippe verzichten so wollte ich doch dieses Jahr auch mit einem nicht so guten Trainingszustand teilnehmen. Die Bedingungen waren gut wenngleich es doch noch sehr kalt war. Aber die Elbe hatte einen guten Wasserstand und die Veranstaltung eine Menge neuer und guter Teilnehmer. So wurde mein alter Streckenrekord von 2,39 Std. um satte 8 Minuten unterboten und das auch noch von meinem alten Freund Arnim aus Bonn. Ich musste mich dieses Mal mit einem 9. Platz und einer Zeit von 2,54 Std. zufrieden geben womit man als echter Sportler ja auch kein Problem hat.

April 2016  Rund Scharfenberg / Berlin-Tegel

Zum zweiten Mal nahm ich in 2016 an der Veranstaltung des Borussia Kanu Clubs rund um die Insel Scharfenberg teil. Das Rennen mit 16,5 km geht über 3 Runden und ist eine gute Vorbereitung für die neue Saison.

Ich war stolz mit meinem neuen selbst gebauten Surfski antreten zu können. Schon im Bootslager wurde er von allen Seiten begutachtet und fand absolute Anerkennung. Ist es doch weltweit der erste komplett gebaute Surfski in Leistenbauweise. Innerhalb von 4 Wochen verzeichnete er über 12.500 Klicks bei Facebook.

Ich war nun gespannt wie er sich in der Rennpraxis fuhr denn viel Zeit nach der Fertigstellung hatte ich nicht das Boot zu testen. Aber am Ende des Rennens war ich sehr

zufrieden war ich doch insgesamt 9 Minuten schneller als im letzten Jahr mit einem Kunststoffski und einem achten Platz.

Mai 2016  Werra und Weser Ralley   142,0 km
Mit meinen Paddelfreunden Heinz und Henning hatten wir uns zu diesen beiden Veranstaltungen angemeldet.

Die Werraland-Ralley dient immer als Vorfahrt zum Weser Marathon und startet in Eschwege bis nach Hannoversch Münden über 61,0 km. Wir hatten gutes Wetter und viele

Nette Freunde getroffen und in Hann. Münden sind wir auch wieder wie letztes Jahr abends gut essen gegangen. Am nächsten Tag ging es dann weiter nach Holzminden über 81,0 km. Hier sollte für uns diesmal auch wieder Schluss sein denn wir wollten dann am Sonntag gemütlich nach Hause fahren. Das Wetter spielte in diesem Jahr nicht so mit, denn es war ziemlich kalt und ungemütlich. Bei der Werra –Weser- Ralley geht es in der Regel nur ums Ankommen und um für sich persönlich eine gute Zeit zu fahren.

Juni 2016  Bodensee – Marathon   11.06.2016
Der Bodensee-Marathon ist für mich schon fast eine Teilnahmepflicht und ich möchte ihn eigentlich auch nicht missen gehört er doch mit zu den schönsten Veranstaltungen im jeden Jahr.

Mit 250 Booten am Start zählt der Marathon zu den größten in Deutschland. Allein in meiner Bootsklasse waren wieder über 50 Boote am Start.

Ich hatte ja diesmal meinen selbst gebauten Surfski dabei und hatte mir eigentlich viel vorgenommen.

Aber so richtig komme ich auch dieses Jahr nicht mehr an die Zeiten der vergangenen Jahre heran. Nach einigen Kilometern merkte ich, dass ich es doch etwas langsamer angehen lassen muss. Ich fuhr ein relativ gleichmäßiges Rennen um Kraft zu sparen. Zu allem Glück oder Unglück hatten wir noch auf den letzten 15 km ein ziemlich schweres Gewitter. Ich dachte hoffentlich brechen sie das Rennen nicht ab. Mit dem Gewitter kam auch starker Wind auf und endlich konnte ich meinen Surfski auch mal so richtig zum Surfen bringen.

Das machte schon Spaß und die letzten Kilometer bis ins Ziel vergingen dann doch recht schnell und mit 4:22 war ich 7 Minuten schneller als im Vorjahr.

Ich verzichte mal darauf die Platzierungen zu nennen, denn im Gesamtfeld ohne Altersklassen hat man mit 72 keine Chance mehr vorn mitzufahren und Ü 60 bin ich bisher immer noch ganz, ganz vorn dabei.

Veröffentlicht: 08.08.16 21:28
Letzte aktualisierung: 08.08.16 21:27

Limfjord-Paddel-Tour 2016

2015 machten wir zwischen zwei Messen einige Tage Urlaub am Limfjord. Wir fuhren ohne Vorplanung los und zu unserer großen Überraschung landeten wir in Humlum in Jütland.

Der nächste gelegene Ort ist Struer, wo heute noch die wunderschönen Holz-Rennkajaks gebaut werden.

Wir waren von dem Campingplatz mit seiner wunderschönen Lage und dem kleinen Naturhafen so begeistert, das ich beschloss meine Kanufreunde so zu motivieren, dass

wir hier eine Paddeltour im kommenden Jahr machen sollten.

Und das gelang mir auch. Schon Anfang Dezember stand fest, dass wir 6 Paddelfreunde waren, die diese gemeinsame Paddeltour durch den Limfjord machen wollten.

Als Anreisetermin stand der 13.05.2016 fest und wir trafen uns alle auf dem Campingplatz.

Da der Campingplatz sehr stark ausgebucht war verblieben nur noch 3 nebeneinander liegende Stellplätze. Aber wir durften mit unseren 6 Fahrzeugen die 3 Plätze nutzen was uns ja auch - zu einer Wagenburg zusammengestellt - genügte.

Da ich derjenige war der Limfjord-Tour in Spiel gebracht hatte durfte ich dann auch gleich als verantwortlicher und Fahrtenleiter fungieren. Bei 6 Leuten ist auch angebracht, dass Einer den Hut auf hat. Noch am gleichen Abend besprachen wir unsere Tour, teilten die Gruppen ein und legten fest, wer was mitzunehmen hatte.

Am Samstag unternahmen wir als Einführung und sozusagen als Gewöhnung an das Gewässer die Umrundung der Insel Venö mit seinen wunderschönen Stränden und einem Vogelschutzgebiet. Die Insel bietet auch Wanderern eine wunderschöne Natur.

Das ist eine herrliche Tagesetappe und mit 24,0 km Länge gut für den ersten Tag. Alle fanden diese Idee super, weil man sich dabei auch mit dem Gewässer vertraut machen konnte. Nicht zu unterschätzen ist hier am Limfjord, dass fast immer ein doch ziemlich kräftiger Wind weht, was wir im weiteren Verlauf unserer Tour zu spüren bekommen sollten.

Die zweite Etappe ging dann von Humlum nach Snedsted über 34,0 km. Es war unsere erste Tagesetappe mit vollem Gepäck, wie Zelt, Kocher, Lebensmittel usw. einfach alles was man auf einer Tour so benötigt. Von Humlum aus konnten wir in den kleinen Naturhafen gut unsere Boote beladen und einsteigen bevor es auf das offene Wasser ging. Als wir raus kamen blies uns ein heftiger Gegenwind in Gesicht, sodass wir bis Snedsted  6, 5 Std reine Fahrzeit ohne Pause benötigten obwohl wir alle gut trainierte Paddler waren.

Am nächsten Tag ging es dann weiter von Snedsted nach Sejerslev. Als wir morgens aufwachten stellen wir fest, dass sich unserer Wunsch, dass sich der Wind gelegt hätte nicht wahr wurde. Wieder mussten wir gegen den Wind ankämpfen und ganz dicke kam es dann noch vor der Fähre Vilsum Vest. Da brachen sich die Wellen an der Mole und man musste höllisch aufpassen, dass alle gut durch kamen. Von da aus ging es um die Spitze der Insel Mors. Die Ausfahrt zu finden war nicht so einfach aber dank guter Navigation hatten wir damit keinerlei Probleme. Die nächsten Kilometer fuhren wir auf der windgeschützten Seite Richtung Süd-Süd-Ost und das machte die Paddelei etwas angenehmer. Abends so gegen 5 Uhr suchten wir uns immer einen geeigneten Platz zum Übernachten. Manchmal boten sich auch die vorhandenen Biwakplätze dafür an.

Der 4 . Tag unserer Tour war der Teufelsritt- ich sage das nicht nur so zum Spass – denn ich bin heute noch froh, dass wir alle heil da durch gekommen sind. Wir mussten die Bucht Dräby Vig nach Skarum queren. Wir hatten vorgehabt die Bucht auszufahren um in Ernstfall schnell am Ufer zu sein. Aber daraus wurde nichts weil der Wind so stark auflandig war, dass ein Paddeln hier unmöglich war. Es gab nur zwei Möglichkeiten entweder umkehren zelten und auf besseres Wetter warten oder allen Mut zusammen zu nehmen und die Querung zu wagen. Nach kurzer Rückversicherung mit meinen Paddelfreunden wollten wir die Querung der Bucht wagen. Die Wellen waren ca. 1,5 m hoch dazu aber in so kurzer Folge, dass zwischen den Wellenbergen meist nur 6- 7 Meter Abstand war. Das war für uns und für die Boote ein echte Herausforderung denn das Vorschiff klatschte mit voller Wucht ins nächste Wellental und die nächste Welle überspülte Boot und Paddler gleichermaßen.  Die Wucht der Windes und der Wellen war so stark, dass wir zeitweise nur mit 1,5 kmh vorwärts kamen. Ich hatte Sorge, dass es alle schafften und keiner ins Wasser viel, denn bei den Bedingungen war eine Hilfeleistung fast unmöglich. Aber alle kamen durch. In Oester Assels war unser nächstes Nachtquartier  was wir alle sehr genossen, denn für 34,0 km 8 Std. 15 Minuten reine Fahrzeit besagt doch alles über das was zu leisten war.

Den nächsten und letzten Tag konnten wir dann wieder gelassen angehen, hatten zwar immer noch Wind von vorn aber es waren nach Humlum nur noch rd. 24,0 km und kamen so am frühen Nachmittag in unserer Wagenburg an.

Bildergalierie

Verlauf der Touren:

Proberunde

Tag 1

Tag 2

Tag 3

Tag 4

Fazit: Der Limfjord ist ein super Paddelrevier, bietet gute Anlandemöglichkeiten durch seine flachen Strände. Allerdings ist meist mit leichtem bis frischem Wind zu rechnen.

Rüdiger

Veröffentlicht: 31.07.16 21:35
Letzte aktualisierung: 31.07.16 21:35

Osterspreefahrt 2016

Ca. 40 Sportfreunde aus Nah und Fern nahmen an der diesjährigen Osterspreefahrt teil. Befahren wurde wieder die komplette Spree von Niedergurig über Uhyst, Spremberg und Cottbus bis nach Burg im Spreewald. Leider hatten wir auf der ersten Etappe etwas wenig Wasser, da am Karfreitag der Stauseeablass in Bautzen zurück gefahren wurde. Trotzdem gab die Sonne ihr Bestes und bescherte uns Temperaturen im einstelligen Bereich. Somit erlebten die Teilnehmer ein wunderschönes Osterfest. Im Spremberger Bootshaus wurde der Film über die Renaturierung der Spree von Cottbus nach Burg gezeigt.

Weitere Bilder und einen umfangreichen Fahrtenbericht gibt’s unter http://www.osterspreefahrt.de/

Veröffentlicht: 11.05.16 20:58
Letzte aktualisierung: 11.05.16 20:59

Jugendwanderfahrt auf der Neiße

2. Wanderfahrt Kinder und Jugend auf der Neiße

 

Am 11.07.2015 führten wir die 2. Wanderfahrt mit unserer Kinder- u. Jugendgruppe auf der Neiße durch.

Unsere Tour führte uns vom kleinen Städtchen Zelz zur Rosenstadt Forst.

Das Wetter spielte an dem Tag super mit (30°C und wolkenloser Himmel).

Was wir zu dem Zeitpunkt nicht wussten war, dass der Wasserstand der Neiße, zu dieser Jahreszeit, sehr wechselhaft ist.

 Das Umfahren der zahlreichen Sandbänke machte die Fahrt lustig und abwechslungsreich. Auch als sich ein Boot auf einem, unter der Wasserlinie liegenden Baumstamm festfuhr, konnte dies der ausgelassenen und fröhlichen Stimmung der Kinder kein Abbruch bringen.

Da die Uferwände der Neiße, als Grenzfluss, sehr hoch sind und sich ein anlanden dadurch schwierig gestaltete, kamen wir auf die Idee, unser zweites Frühstück auf einer der zahlreichen Sandbänke einzunehmen.

Das war für alle eine neue und lustige Erfahrung.

In Groß Bademeusel aßen wir in einer schönen Dorfgaststätte zu Mittag und stärkten uns für den Rest der Tour.

Der zweite Teil der Fahrt führte uns vorbei an schönen Wiesen und

Uferlandschaften. Das letzte Teil unserer Tour verlief direkt durch die Rosenstadt Forst, entlang an sehr schön gestalteten Gärten und Grundstücken, welche sehr an den Spreewald erinnerten.

Es war eine sehr gelungene Tour und die Neiße hat von den Kindern den Spitz-

namen „River of Fun“ bekommen.

  

 

Rau Tobias

Wasserwanderwart SG Einheit Spremberg

Veröffentlicht: 05.10.15 21:18
Letzte aktualisierung: 05.10.15 21:22

37. Osterspreefahrt 2015

Am Gründonnerstag in den Abendstunden füllte sich der Saal vom Heimatverein in Drehna bei Uhyst. Bei ca. 50 angemeldeten Teilnehmern trafen nach und nach bekannte Gesichter und auch Neulinge ein. Für einen guten Wasserstand gab es knapp 4 Kubik aus dem Bautzener Stausee.  Dieser Wasserstand erwies sich als bestens geeignet für eine Befahrung der Spree am Karfreitag von Niedergurig. Die Radfahrer umgingen das Pendeln der Fahrzeuge und starteten dieses Jahr direkt nach Guttau zur Ausstellung des Biosphärenreservates Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft. Die Paddler kamen bei dem Wasserstand gut voran, einige Baumhindernisse waren zu bewältigen. Sonniges Wetter im einstelligen Temperaturbereich gaben sein Übriges für die gute Laune. In Klix trafen sich dann zur ersten Pause die Radfahrer und die Paddler. Weiter ging es über Halbendorf, Neudorf und Lieske. Alle Sohlschwellen bereiteten keine größeren Probleme. Bald war am Nachmittag die Eisenbahnbrücke von Uhyst erreicht und somit das Ziel ganz nahe. Abends gab es in der Gaststätte „Drei Linden“ wie gewohnt Rouladen, Rotkraut und selbstgemachte Knödel, so dass alle gesättigt bei Eintreten der Dämmerung den Heimweg nach Drehna antraten.

 

Samstagfrüh wurden die Autos vorgeschafft. Pünktlich war der Start in Uhyst gegen 10 Uhr. An der ersten Umtragestelle am Wehr in Bärwalde halfen die Radler beim Umtragen der Boote. Bei gutem Wasserstand war das Mittagessen im „Hammer“ in Neustadt pünktlich erreicht. Eisbein und Gulasch mit Sauerkraut und Brot oder Kartoffeln standen an der Selbstbedienungstheke bereit. Somit konnten der Hunger und Durst der Aktiven schnell gelindert werden. Zahlreiche Sohlschwellen brachten Abwechslung in die zweite Tageshälfte. Fast alle PE-Boote bezwangen sogar das Wilde Wehr. In Spremberg gab es eine Neuigkeit. Aufgrund einer Veranstaltung im Bootshaus wurde das Anglerheim als Ausweichquartier zur Verfügung gestellt. Die „Außenschläfer“ blieben auf dem Bootshausgelände. Abends trafen wir uns alle beim neuen Wirt Roland im Bootshaus und sahen Filme und Bilder aus vergangenen Jahren.

 

Auch am Ostersonntag lies sich die Sonne öfters mal blicken. Der Stausee meinte es gut mit uns und bescherte uns keine nennenswerten Wellen, so dass alle sich in Bräsinchen zur gemeinsamen Mittagsrast wieder trafen. Zahlreiche Osterhasen, Schokoeier, Kuchen und andere Leckereien wechselten den Besitzer und sorgten für Gaumenfreuden. Auch die zweite Hälfte der Tagesetappe schafften alle Teilnehmer ohne Probleme. Am Nachmittag wartete im Cottbuser Bootshaus die von Rolf und Gabi Stutz vorbereitete Kaffetafel auf die Teilnehmer. Am Abend wurde bei „Erkner“ wieder gekocht, und ein großer Teil der Truppe begab sich in die Innenstadt. Als Höhepunkt galt der Spremberger Turm mit seiner Aussichtsplattform. Bis zum Kraftwerk Boxberg reichte die Sicht, wo wir vor drei Tagen unsere Tour begonnen hatten. Den Abend ließen wir  im Meldekeller auf dem Altmarkt bei bester Küche und in gemütlicher Runde ausklingen.

 

Montag der letzte Tag unserer Tour zeigte nun die komplett fertig gestellte Renaturierung der Spreeaue von Cottbus bis Fehrow. Alle Sohlschwellen sind nun für Kanuten passierbar, so dass eine durchgängige Befahrung der Spree von der Spreewehrmühle bis zum Abzweig des Nordumfluters möglich ist. Eine Infrastruktur für Kanuten die seinesgleichen sucht. Auch das Wehr am Nordumfluter konnte befahren werden, so dass der Kirchturm von Burg bald zu sehen war. Nach dem Beladen der Boote viel der Abschied schwer, sehen wir uns doch irgend wann bei einer Fahrt mal wieder, vielleicht auch bei der nächsten Osterspreefahrt 2016.

Veröffentlicht: 03.05.15 18:48
Letzte aktualisierung: 03.05.15 18:51

11.10.2014, Cesky Krumlov

Es ist schon spektakulär, wenn 1000 Kanuten in 300 Booten einen Paddelmarathon in Länge von 36,5 km bestreiten.

26 Kanuten unseres Vereins hatten sich auf den Weg in das tschechische Cesky Krumlov gemacht, um dort am größten tschechischen Wassermarathonwettkampf teilzunehmen. Eine besondere Herausforderung sind neun Wehrpassagen auf der Moldau-Strecke, wo es auch zu vielen Kenterungen kam. Unsere Damen und Herren blieben aber davon weitestgehend verschont, wenn man von einer unglücklichen Auffahrkenterung von Marathonspezialist Rüdiger absieht. Was ihm aber nicht davon abhielt, einmal mehr die Bestzeit unserer Starter mit 2:47 h zu paddeln. Hut ab vor dieser Leistung!

Besonders in der Kategorie Damen K2 hofften die Spremberger auf einen Medaillenplatz, wurden doch gleich vier Boote in das Rennen geschickt. Mit einem hervorragenden Rennen gewann Johanna Handrick, sie wurde in diesem Jahr schon deutsche Vizemeisterin im C1 der Leistungsklasse der Rennkanuten, zusammen mit Mama Heike die Silbermedaille. Für beide blieb die Uhr bei 2 Stunden und 55 Minuten stehen. Knapp am Podest vorbei paddelten Sylvia Rosentreter und Annett Mikucki als 4. Sie blieben mit 3:04h knapp über der 3-Stunden-Schallmauer. Bei strahlendem Herbstwetter war es für alle ein Erlebnis mit dem Zieleinlauf die malerische Kulisse der Weltkulturerbestadt zu genießen und schnell waren dann auch die doch schwergewordenen Arme vergessen.

Insgesamt eine sehr, sehr schöne Veranstaltung in ganz toller Truppe, prima Quartier, prima Wetter, aber leider auch mit dem Wermutstropfen eines Einbruches in unserem Vereinsbus mit hohem Sach- und Diebstahlschaden.

Ergebnisse

Veröffentlicht: 06.01.15 21:31
Letzte aktualisierung: 03.02.15 06:49

13.10.2012, Kanuten beim CESKY KRUMLOV RIVER MARATHON auf der Moldau unterwegs

Bei besten Bedingungen und hervorragender Organisation nahmen 13 Spremberger Slalom- und Wasserwander-Kanuten beim 10. Marathon in Cesky Krumlov (CZ) am 13. Oktober 2012 teil. Insgesamt starteten über 300 unterschiedliche Boote und fast alle erreichten erfolgreich das Ziel.

Die Strecke führt von Vyssi Brod (am Lipnostausee) über Rozmberk nach Cesky Krumlov. Sie ist 36,5 km lang und neun Wehre sind zu durchfahren. An den Wehren, Bootsrutschen oder Floßgassen sind immer ausreichend Sicherheitskräfte postiert. Es standen mindestens drei bis vier Rettungskräfte angeseilt in Trockenanzügen im Wasser und waren sofort zur Stelle, sollte jemand nach einer Kenterung nicht allein wieder hoch rollen können. Auf der ganzen Strecke flog zusätzlich ein Hubschrauber und hatte die Angelegenheit aus der Luft voll im Griff.

Nach einem imposanten Massenstart erreichte unserer Wasser-Marathon-Veteran Rüdiger Schulze-Rusch nach 2 h 51 min das Ziel. Trotz drei Minuten langsamer wie zum Vorjahr, war sein Ergebnis spitze.

Ihm folgte im Einer-Kajak Carsten Handrick mit 3h 15 min. Carsten als langjähriger Wild-Wasser-Wanderer war begeistert und sagte: „So eine tolle Fahrt habe ich selten erlebt“. Im Trio der Einer-Kajaks ergänzte Ronald Kowalla und erreichte das Ziel nach 3h 33 min.

Etwas Startschwierigkeiten machten der Zweierbesatzung Annett Mikucki und Andreas Kautz das erste Wehr, das nach dem ersten Kilometer folgte. Der Ehrgeiz beim Massenstart von Andreas „Los, wir bleiben dran!” wurde Ihnen zum Verhängnis. Kaum am ersten Wehr angekommen, wollten ca. 150 Boote gleichzeitig eine Wehrrutsche von drei Metern Breite durchfahren. Es gab Boote, die nahmen Rücksicht, andere hatten ihre Zeit im Blick und fuhren mit hoher Geschwindigkeit auf das Wehr zu. Mikucki-Kautz ließen sich zu weit nach links auf das Ufer drängen, vor ihnen eine Kenterung, mit der sie kollidierten. Ein Ausweichen war nicht mehr möglich und ein weiteres Boot rampte die Beiden und sie kenterten.

Zum Glück lagen die Temperaturen bei 10 Grad plus bei wärmender Sonne. Das Boot wurde ausgekippt. Einsteigen und weiter ging es. Schließlich lagen noch 35,5 Kilometer vor uns!

Die Landschaft war durchzogen mit Wald. Der Fluss schlängelte sich abwechslungsreich bis zum Ziel. Die frische Luft mit wolkenfreiem Himmel und herrliche Stadtansichten ließen die vielen Kilometer vorbeischwinden. So waren die immer stärker werdenden Schmerzen in Armen und Schultern nur noch halb so schlimm.

Die weiteren acht Wehre waren nicht ohne, aber alle Boote passierten diese mit Bravour.

Unterwegs wurde ein Stein dem Zweierduo Uwe und Wolfram Mogk zum Verhängnis und sie kenterten. Doch auch sie erreichten erfolgreich und reichlich erschöpft das Ziel nach 4h 29 min. Auch wenn es für die zwei Neulinge ein hartes Brot war, waren sie begeistert vom Ambiente und sind zu 50 Prozent im kommenden Jahr wieder dabei.

Ebenso stolz und erleichtert erreichten die weiteren Bootsbesatzungen das Ziel:

Zeit Bootsbesetzung
03:31 Annett Mikucki und Andreas Kautz
03:31 Daniel Noack und Göran Winter
03:34 Anke Krüger und Peter Kautz
03:37 Anja Kießlich und Kerstin Sommer

Neben dem Marathon gab es viel Gemütlichkeit, die traumhafte Kulisse von der UNSECO unter Denkmalschutz gestellten Stadt Cesky Krmlov wurde erkundet und Gastfreundschaft geschlossen.

Die Truppe dankt Armin Kießlich für seine ausgezeichnete Organisation sowie Rüdiger für den Tipp, diese Fahrt einmal mitzumachen. Diese Fahrt war für viele Kanuten ein sehr schöner Jahresabschluss. Und so wie es ausschaut, wird diese Fahrt wohl fester Bestandteil im Terminplan werden.

Veröffentlicht: 06.01.15 21:28
Letzte aktualisierung: 06.01.15 21:28

8.01.2011, Eierfahrt 2011

Bei der diesjährigen Eierfahrt haben D.Taubert und C.Zimmermann als erstes von den Sprembergern Kanuten Neptun begrüßt.

Veröffentlicht: 06.01.15 21:27
Letzte aktualisierung: 06.01.15 21:27